Was ist deine Bestimmung und wie kannst du den Weg deines Herzens gehen?

Wenn ich etwas will, dann nur, weil ich es jetzt nicht habe und meine, ich bräuchte etwas. Etwas, das dem, was ich jetzt erlebe, hinzugefügt werden muss, damit das zukünftige Jetzt besser, voller, mehr ganz und glücklicher ist. Dann folge ich meinen Zielen, die der Verstand sich ausdenkt, um diese Zustände zu erreichen. Der Weg des Herzens ist aber immer ein Weg zur Hinwendung zur inneren Freude, zu dem, was wir gern tun, was uns Spaß macht, was uns begeistert oder irgendwie nicht mehr loslässt. Wir tun es einfach gern, was wir jetzt gerade tun und wollen da sogar noch tiefer eintauchen und uns damit beschäftigen. Wir tun es auch leichter. Es ist weniger Anstrengung und Anspannung dabei. Es ist lockerer, mehr fließend, auch irgendwie gewöhnlich, nicht der Rede wert, nichts besonderes, da es unsere Natur ist. Wir sind daran gewöhnt, können es, machen es, es fällt uns leicht. Somit ist es für uns normal und dennoch tun wir es gern, eben weil es normal, gewöhnlich, leicht und unbedeutend ist. Und genau deshalb ist es so bedeutend. Weil wir uns dem dann ganz hingeben können. Wir können das, was wir tun, entdecken, während wir es tun. Und wir können vor allem uns dabei entdecken. Der Kopf schaltet sich aus und das Tun schaltet sich ein.

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Zen und Schafe. Oder: Wieso ich Schafhirte werden möchte.

„Marius, wie war es am Felsentor? Was hast du erlebt?“. In drei einfachen Worten erklärt sich für mich eine neue, ganze Welt: Zen und Schafe. Es mag simpel klingen, einfach oder vielleicht auch als eine nette Erfahrung, ein „oh, mal was anderes, wie schön“. Aber es ist mehr für mich geworden. Wobei mehr nicht richtig ist. Vielmehr weniger und dadurch tiefer. Eine Tiefe, die sich nicht nach außen hin erstreckt, sondern sich in meinem Inneren zeigte.

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