Der Kürze fehlt es an Würze

Ein Newsletter soll geschrieben werden. Ich arbeite inzwischen für 2 Tage die Woche in einem Meditationsstudio. Wir wollen den Kunden mit unseren E-Mails Mehrwert bieten, ihnen Infos und Wissen geben und somit die Community ausbauen. Auch wollen wir mehr Besucher auf unserer Website, uns als „Profis“ positionieren und Vertrauen durch Qualität, Authentizität und Expertise aufbauen. Ich schreibe am Thema „Grundlagen der Meditation“ und denke mir dabei, dass es hierfür schon reichlich oberflächliche Infos gibt, die an jeder Ecke erzählt werden. Eben immer der gleiche Standard: sitz aufrecht und gerade, nimm ein Kissen unter deinen Po und kreuz die Beine, bring die Knie weitestgehend zum Boden, Schultern zurück, Kinn ran, fühl dich am Scheitel nach oben gezogen, schließ die Augen, leg die Hände auf die Knie oder in den Schoß, sitz entspannt und beobachte deinen Atem. 

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Disclaimer – Ich habe unrecht und du auch!

Dieses Magazin, der Blog, eigentlich alles, was ich tue, behandelt Gedanken zu verschiedenen Lebensthemen, Begegnungen und Erfahrungen, die mir im Laufe meines Lebens aufgekommen sind und nun ihren Weg in die Welt suchen. Bei manchen Erklärungen, an denen ich mich probiere, weiß ich gar nicht, ob das so überhaupt wirklich alles stimmt. Vielleicht ist es nur meine momentane Meinung. Vielleicht ist meine Sicht getränkt und bestimmt von Frust und Freude. Wissenschaftlich, objektiv und neutral ist es ganz bestimmt nicht. Aber dafür ist es echt. Und vielleicht ein Augenöffner oder zumindest eine Anregung, das Ein oder Andere für sich näher zu beleuchten oder gar gänzlich neu zu betrachten und zu entdecken.

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Brief an eine Freundin – über die Angst, nicht das in seinem Leben zu bekommen, was man will.

Nun sitz ich im Café allein – draußen, im Halbwarmen und fang einfach an dir zu schreiben. Gedanken und Ideen vorher zu ordnen, das wird doch eh nix. Einfach drauf los und im Nachhinein entwirren, so wird‘s jetzt gemacht!

Ich hab mich lang nicht getraut, dir zu schreiben, aus Furcht vor mir selbst. Nicht zu wissen, was ich schreiben soll im Hinblick auf schlaue Worte, gute Ratschläge, Weisheiten und Lebensfragen. Über meine Einstellung, die Sicht der Dinge, mein Befinden und die Beschaffenheit meiner Seele. Furcht deshalb, weil ich lange Zeit wieder gefangen war im Sog der Möglichkeiten, der Entscheidungsfragen, des Bewertens meiner jetzigen Situation in Gut und Böse, in Gefallen oder nicht Gefallen. Ich habe in letzter Zeit geistigen Widerstand geleistet gegen alles, was sich mir darbot und was sich nicht von jetzt auf gleich ändern lassen ließ.

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