Was ist deine Bestimmung und wie kannst du den Weg deines Herzens gehen?

Wenn ich etwas will, dann nur, weil ich es jetzt nicht habe und meine, ich bräuchte etwas. Etwas, das dem, was ich jetzt erlebe, hinzugefügt werden muss, damit das zukünftige Jetzt besser, voller, mehr ganz und glücklicher ist. Dann folge ich meinen Zielen, die der Verstand sich ausdenkt, um diese Zustände zu erreichen. Der Weg des Herzens ist aber immer ein Weg zur Hinwendung zur inneren Freude, zu dem, was wir gern tun, was uns Spaß macht, was uns begeistert oder irgendwie nicht mehr loslässt. Wir tun es einfach gern, was wir jetzt gerade tun und wollen da sogar noch tiefer eintauchen und uns damit beschäftigen. Wir tun es auch leichter. Es ist weniger Anstrengung und Anspannung dabei. Es ist lockerer, mehr fließend, auch irgendwie gewöhnlich, nicht der Rede wert, nichts besonderes, da es unsere Natur ist. Wir sind daran gewöhnt, können es, machen es, es fällt uns leicht. Somit ist es für uns normal und dennoch tun wir es gern, eben weil es normal, gewöhnlich, leicht und unbedeutend ist. Und genau deshalb ist es so bedeutend. Weil wir uns dem dann ganz hingeben können. Wir können das, was wir tun, entdecken, während wir es tun. Und wir können vor allem uns dabei entdecken. Der Kopf schaltet sich aus und das Tun schaltet sich ein.

Und wir verspüren Freude oder auch einfach nur Frieden während wir es tun. Das Herz ist bereits schon in Verbindung mit dem, was wir tun und mit dem, was der Verstand erhofft, mit dem Tun zu erreichen. Wenn der Verstand etwas erreichen will, dann braucht er dieses etwas, dieses Erreichte, um sich nicht mehr im Mangel zu fühlen. Wenn das Herz aber jetzt schon vor dem Erreichen fühlt, was der Verstand erst nach dem Erreichen erhofft zu fühlen, dann gibt es so gesehen jetzt in diesem Moment keinen Wunsch mehr, kein Wollen, kein Erreichen, weil wir ja schon haben, was wir wollten. Wir sind es für diesen einen Moment bereits schon. Und da das Leben immer nur dieser eine Moment ist, leben wir bereits jetzt das, was der Verstand morgen gern wäre. Doch stagniert dann unser Leben, wenn wir schon sind, was wir werden wollen? Ist das, was wir tun, dann bedeutungslos oder sinnlos? Sollte unser Tun nicht irgendeinen Zweck haben, die Welt besser machen, Menschen helfen oder uns selbst? Sollte da nicht etwas größeres sein, für das wir aufstehen und woran wir arbeiten wollen? Sollten wir nicht etwas aufbauen, statt einfach so in den Tag hineinzuleben? Haben wir nicht einen Seelenplan? Gibt es nicht etwas, dass „das Leben durch uns in die Welt tragen will“?

Was ist denn mit unserer Bestimmung? Was ist denn eine Bestimmung? 

Wenn deine Bestimmung das ist, was du gern tust, was du mit Begeisterung tust und was dir leicht fällt, dann ist es dennoch nichts, was eine bestimmte Aufgabe, ein bestimmtes Tun, ja nichtmal ein bestimmtes Ergebnis oder eine bestimmte Dauer im Sinn hat. Es ist doch wie bei einem Kind – und da wir alle einmal Kinder waren und immer noch sind, ist es bei jedem doch ähnlich: Wir wollen einfach nur sein und unser Sein genießen. Wir wollen nicht erst werden, um dann endlich der zu sein, der wir sein wollen, um dann endlich ankommen zu können. Ein Kind ist unschuldig, frisch und unbefangen. Es kennt kein Werden, kein „ich muss erst noch was aus mir machen, damit ich ich selbst bin“. Es ist bereits schon es selbst. Es ist ganz, heil, angekommen und fertig. Es denkt nicht von sich, es sei unvollständig. Diese Gedanken wurden ihm nur antrainiert. Diese Gedanken wurden uns antrainiert. Und dennoch bleibt das Kind nicht stehen. Es spielt. Spielen ist kein bloßer Zeitvertreib. Spielen ist eine Hingabe an etwas, dass wir erfahren wollen, in dem wir uns ausprobieren, in dem wir unserer Fantasie und unserer Kreativität freien lauf lassen und keine Gedanken an das hegen, was kommen mag, was daraus entsteht, sondern nur Eintauchen in das Erleben, wie es jetzt gerade ist. Wir gehen nicht in eine erdachte Zukunft, sondern von Moment zu Moment in den Moment selbst hinein. Wir leben uns selbst im Spiel aus. Und zwar ein Selbst, dass bereits angekommen und fertig ist, so wie es ist. Wir sind immer bereits fertig und angekommen, weil wir nirgends hingelangen können. 

Wir können nicht ein Ziel erreichen, weil es da nichts zu erreichen gibt. Der Zustand, den wir erfahren wollen, stellt sich nicht ein, weil wir das Ziel nur im Außen erreichen, im Inneren aber immer noch davon getrennt sind. Kämen wir im Inneren an, bräuchte es keine Ziele mehr, bräuchte es kein Wollen mehr. Und dennoch entwickeln wir uns weiter. Doch das, was wir dann tun, ist unser Spiel. Im Spiel spielen wir ohne Grund, ohne Ergebnis, ohne Ziel und ohne Absicht, die so nur aus dem Verstand herrührt und unser Spiel nur dazu missbraucht, um irgendwo anders anzukommen, als da, wo wir jetzt bereits schon sind. Auch wenn sich durch unser Spiel Ziele einstellen, neue Weggabelungen entstehen und eine Art Entwicklung zu sehen ist – so ist die Entwicklung im Außen sichtbar als Ergebnis, im Inneren jedoch nur als ein tieferes Eintauchen, in das, was wir bereits sind. Je mehr wir das Spielen zulassen und ohne Ergebnis und Absicht sind, desto mehr führt uns unser Weg nur weiter zu uns selbst. Wir öffnen unser Herz, weil wir verbunden sind, mit dem, was wir jetzt tun, und dem, was wir im Spiel entdecken. 

Was ist nun unsere Bestimmung?

Sie ist das, was du jetzt spielst und was du jetzt gern tust, weil es sich gut anfühlt und dir Spaß macht. Doch wie sich das im Außen zeigt und wie lang es sich auf diese Art im Außen zeigt, ist völlig egal. Bestimmung ist immer nur im Jetzt möglich und sie ist immer spontan. Spontanität ist, wenn wir kein Ergebnis provozieren oder prognostizieren wollen. Es fließt im Jetzt und aus dem Jetzt heraus. Ob stark oder schwach ist dabei egal. Auch was damit geschieht, ist egal. Bestimmung ist, sich jetzt dem zuzuwenden, was uns jetzt in diesem Moment Spaß macht. Und ob das morgen noch so ist oder ob es da etwas anderes ist, ist egal. Deine Bestimmung ist das, was du jetzt tust und was du so tun kannst, dass dir Ergebnis, Erreichen und Ziel egal sind, weil Ergebnis und Ziel dir nichts hinzufügen können, zu dem, der du jetzt schon bist. Denn während du dieser Bestimmung folgst, gibt es keine Trennung mehr zwischen dem, der am Anfang des Spiels steht und dem, der am Ende des Spiels steht. Ich habe eine Ausbildung zum Kundalini Yoga Lehrer gemacht. Bin ich deshalb einer? Ich fühle mich nicht so, also bin ich es nicht. Obwohl ich einen Zettel habe, auf dem das drauf steht. Andererseits unterrichte ich gern, was ich in mir durch meine eigene Praxis erfahren habe und verbinde mich mit meiner Freude, die in meinen Klassen zum Ausdruck kommt. Eine Schülerin meinte, ich sei der beste Kundalini Yoga Lehrer, bei dem sie je war. In ihren Augen bin ich also ein Kundalini Yoga Lehrer. Was also bin ich? Nichts von dem und alles zugleich. Ich kann sein, wer ich will, sobald ich es im Inneren zulasse, mich als dieser Jemand zu fühlen. Und tue ich es, bin ich in Kontakt mit mir, bin in der Fülle und lebe aus der Verbundenheit heraus. Ich effe niemanden nach, versuche nicht, bestimmten Rollen nachzueifern oder verstelle mich. Ich lebe authentisch, als das, was ich jetzt gerade bin. Und das bringe ich zum Ausdruck. Und das macht Spaß! Welchen Namen du dem ganzen gibst, für was dich andere halten, welchen Stempel du aufgedrückt bekommst, ist nur ein Verstandeskonstrukt und hat nichts mit dem zu tun, wer du wirklich bist. Kundalini Yoga Lehrer, ein verspieltes Kind, Schüler, eine Erscheinung in diesem Moment deiner Wahrnehmung – ich bin all das und nichts davon, so wie auch du all das bist und nichts davon. Kein Ziel, kein Zettel, keine Bestätigung im Außen hat auch nur irgendwas damit zu tun, wer du bist und wer du sein darfst. Nur das, was du dir erlaubst im Inneren zu fühlen und anzunehmen, das, wofür dein Herz brennt, das, was dich erfüllt, während du es tust, ist das, was deine Bestimmung ist. Ganz gleich, welche unzählige Namen und Formen das im Außen annehmen kann.

Spontan ist, wenn wir den Ausgang offen lassen. Wenn wir uns auch nicht beschränken durch Vorgaben und Bedingungen. Spontan kann alles sein und sich auch ständig ändern. Doch die Essenz ist immer die gleiche. Entweder willst du dich ausleben, erfahren, ausdrücken, mitteilen, entdecken oder was auch immer. Das Mittel, wie du dich ausdrückst und auf welche Art das passiert, ist einfach nur eine Form im Außen. Um die geht es nicht im Wesentlichen. Wesentlich geht es darum, das Spiel zu spielen, was im Inneren gespielt werden will. Und zwar heute. Jetzt. Das Spiel im Außen dient nur dazu, dich dir im Inneren anzunähern und in Kontakt mit dir zu treten. Und sobald du das tust, spürst du Ganzheit, Einheit und Lebendigkeit. Und du bist angekommen. Das Spiel im Außen führt dich nur in dein Inneres. Dein Spiel im Inneren wird im Außen vielleicht einen Weg abbilden. Vielleicht ist es ein einzelner, langer Weg, dein Lebensweg, deine äußere Bestimmung, bei der du immer das gleiche tust. Vielleicht sind es auch viele kleine Wege und Pfade, die du jeweils nur kurz gegangen bist. Es ist völlig egal. Der Innere Weg aber ist kein Weg nach vorn oder nach hinten, kein Zeitstrang. Es ist nur ein immer wieder zum Nullpunkt zurückfinden, ein nach Hause kommen und aus dieser Heimat heraus wieder etwas zu spielen.

Was also willst du spielen? 

Bin ich im Inneren durch mein Spiel also nicht mehr getrennt von dem, was sich im Außen erst nach einer gewissen Zeit als Ziel zeigt, welches ich erreicht habe – wenn ich also jetzt schon der bin, der ich vor, während und nach Erreichen des Ziels bin, dann bin ich die ganze Zeit dieses ganze und vollkommene Ich. Das Ziel ist nur ein Ausdruck dessen, was ich jetzt bin. Stehe ich nun am Beginn, während oder am Ende meines Weges zur Erreichung des Ziels – wenn ich immer der gleiche bin, dann gibt es da kein Zeitachsen-Ziel. Es hat kein Anfang und kein Ende. Es ist ein Kreis, eine Spirale, mit der ich immer tiefer in mich hineingehe, aber nicht sagen kann, ob ich am Anfang oder am Ende bin. Nur ein Verstand kreiert einen Zeitstrang mit einem Mangel-Ich am Anfang und einem Ich am Ende, das ganz und angekommen sein soll. Doch der Verstand wird nie angekommen, weil er uns immer in die Trennung bringt und das erhoffte Ziel am Ende der Zeitachse sich wieder einen Meter nach vorn verrückt, sobald wir darauf zu laufen. Und haben wir erkannt, dass uns kein Ziel irgendwo hinführen oder ändern kann, sondern nur der Moment, in dem wir uns jetzt gerade befinden – sei es am Anfang, in der Mitte oder am Ende des Ziels – so sind wir in der Lage, durch unser gegenwärtiges Tun uns und somit unser Leben zu verändern. Und das tun wir sowieso, sobald wir uns auf unser Spiel einlassen. Dann gehen wir mit der Spontanität, dem Lebensfluss und der Quelle, die aus uns hinaus sprudelt. Und wir folgen ihr. Ganz gleich, wohin sie fließt. Wir wollen das gar nicht vorwegnehmen, sondern einfach mitfließen. Wir legen keine Regeln fest, wie das Spiel sich verhalten muss. Wir lassen es geschehen und geben die Kontrolle ab. Und da Kontrolle nur aus dem Verstand heraus existiert, geben wir den Verstand ab. Und dafür geben wir uns ganz dem hin, was da aus uns raus sprudelt, ganz gleich wie lang, wohin, wie stark oder mit welchem Ergebnis. Das spielt überhaupt keine Rolle mehr, weil wir die Erfüllung bereits beim Sprudeln haben und nicht erst, wenn sich das Ziel einstellt. Wenn du also nicht jetzt schon der bist, der zu sein du hinter dem Ziel vermutest, wirst du es auch nicht sein, wenn dein Ziel erreicht ist. Und bist du es jetzt schon, brauchst du das Ziel nicht mehr. Das Ziel wird sich zwar als eine Art Ergebnis einstellen: Ein beendetes Buch, eine beendete Ausbildung, ein gemaltes Bild. Doch es ändert nichts. Es ist nur eine neue Form des gleichen Zustands, in dem du dich befindest. Der erste Pinselstrich oder der letzte eines Bildes: Das Bild mag das Ergebnis deiner äußeren Handlung sein, aber das Ziel anzukommen und ganz zu sein hat sich vor, während und nach dem Erreichen des Ziels unabhängig vom Ziel, der Handlung und der äußeren Form bereits in dir eingestellt. Nicht das Ergebnis hat dich ankommen lassen, sondern dein inneres Ankommen hat zum äußeren Ergebnis geführt. Kein Ziel im Außen kann dich ankommen lassen. Aus dieser Haltung heraus würden wir nur bauen und bauen, um dennoch nie ganz zu sein. Andersherum jedoch kommen wir mit jedem Stein, den wir auf den anderen setzen an. Wir entdecken unsere Ganzheit in der Unfertigkeit, entdecken unsere Entspannung in der Anspannung, entdecken unser Ankommen während wir gehen. Dann gehen wir auf nichts mehr zu oder von etwas weg, sondern immer nur tiefer hinein in das, was wir bereits schon sind.

Aus dem Herzen zu leben heißt, so sehr in Verbindung mit seinem Wunsch zu sein, dass der Wunsch wegfällt, weil wir es bereits sind.

Sind wir, was wir werden wollen, müssen wir nicht mehr danach suchen und uns damit beschäftigen. Wir sind es ja schon. Uns fehlt es nicht. Wir haben es. In uns. Im Außen spielt es keine Rolle, ob es da ist, weil wir das Außen nicht mehr als Beweis für unser inneres Empfinden brauchen. Das macht uns frei, weil wir unserem Verstand nicht mehr folgen, der uns nur noch weiter vom Herz entfernt. Wir leben das, was wir im Herzen tragen und uns wünschen unabhängig von Bedingungen. Und alles, was wir tun, hat diese Essenz in sich. Aber nur dann, wenn wir bereit sind ganz in unserem Tun zu versinken und diese Essenz dort mit hinein geben. Dein Außen ist der Ausdruck deines Inneren. Die Verbindung mit deinem Inneren stellt die Verbindung zu deinem Außen her und du merkst, dass alles in Ordnung ist und es keine Probleme gibt. Das Außen ist kein Problem mehr, weil es dir deine Ziele nicht verwehrt. Denn dein Ziel ist nichts, was du erreichen kannst, nichts, was dich ganz werden lässt. Im Außen ist dein Ziel immer nur ein Spiegel, wie du im Inneren bist. Bist du leer, bist du es auch nach deinem Ziel, vor dem Ziel und auf dem Weg dorthin. Bist du voll, bist du es vorher, während und nach dem Ziel. Doch nicht das Ziel macht dich voll. Nichts im Außen macht dich voll. Du machst dich voll, in dem du aus dem Verstand gehst und in dein Fühlen eintauchst. Dort, in dir, liegt die Ganzheit und die Verbundenheit, liegt die Fülle. Dort ist hinterlegt, wie du das Außen wahrnimmst. Und wie du das dann, was in dir ist, im Außen zum Ausdruck bringst, ist weder vorbestimmt noch fest und starr. Es ist immer spontan und unvorhersehbar. Und es spielt für dich auch keine Rolle. Du kannst dich ganz darauf einlassen. Ein Projekt für immer durchziehen oder gleich morgen wieder droppen – ob nun ein Roman oder eine Kurzgeschichte – es ist nur der Ausdruck deines Inneren auf unvorhersehbare Art und Weise. 

Mehr als im Inneren zu fühlen, kannst du nicht.

Ich will später gern mal eigene Schafe haben. Hast du keine Schafe, aber fühlst es, bist du es. Und wie sich das dann im Außen ausdrückt ist spontan und frei. Du kannst alles aus dem Jetzt heraus kreieren, wenn du es zulässt, dem Gefühl Ausdruck zu verleihen, dich begeistern zu lassen und kreativ zu werden. Somit bist du immer in Verbindung und immer schon ganz. Wenn dann die Schafe kommen, treffen sie auf einen, der ganz ist. Dann willst du nichts mehr von den Schafen und kannst dich immer wieder überraschen lassen. Andernfalls stellst du Bedingungen an die Schafe, die dem wohl nur schwer gerecht werden, weil du ihnen quasi befiehlst, sie müssen dich glücklich machen. Wollen wird dein Jetzt verdunkeln und dir einreden, das, was du jetzt erlebst, macht dich nicht glücklich. Wunschlos glücklich zu sein heißt, dir deine Wünsche im Inneren bereits so zu erlauben, dass du jetzt im Inneren schon der bist, der du sein willst. Und das macht dich glücklich. Und auch wunschlos, weil du, als der, dem seine Wünsche erfüllt wären, ja eben ohne Wunsch wärst, weil sie sich ja bereits erfüllt haben. Und was macht das mit dir? Es macht dich grundlos glücklich, es öffnet dich dem Leben, es steigert deine Verbundenheit, deine Freude am Sein, an dir, am Leben und an deiner Zukunft, weil alles gleichzeitig bereits in dir existiert. Du bist nicht mehr im Widerstand zu deinen Wünschen und zu dem, was du jetzt erlebst. Und genau diese Widerstandslosigkeit bringt dich in die Öffnung, ins Annehmen, ins Empfangen und in die Kreativität, die dich immer noch tiefer mit dem verbindet, der du morgen sein willst. Und zwar heute. Wenn du aus dem Verstand auf deine Wünsche schaust, wird er dein Jetzt trüben. Schaust du aus dem Herzen, wird es dein Jetzt erhellen. Du selbst kannst entscheiden, ob du dir ein Licht sein willst. 

Und lebst du aus dem Herzen, ist immer eine Möglichkeit offen, wie zu dir findet, was du dir wünschst. Du lebst in die Zukunft hinein, die du bereits im Herzen dir erlaubst. Und du wirst diese Möglichkeiten nicht kontrollieren wollen, weil dein Verstand nicht suchen muss. Du bist es ja bereits schon. Also kannst du dich auf das einlassen, was der Moment jetzt gerade von dir verlangt. Auch, wenn du etwas tust, was dein Verstand verabscheut. Tauchst du in dein Selbst ein, das Schafe hat, wirst du auch dieser jemand sein, der gerade die Toilette putzen muss. Du wirst es mit mehr Frieden tun. Du wehrst dich nicht mehr gegen das Leben. Und somit transformierst du dein Leben und gehst immer mehr auf das Leben zu, als von ihm weg. Und gleichzeitig geht das Leben auf dich zu. Ihr kommt euch beide nahe. Und wer weiß, vielleicht kommen dann irgendwoher doch noch ein paar Schafe. Lass den Ausgang offen und tauche deine Zweifel in das Vertrauen des Herzens.

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