Wie uns Achtsamkeit helfen kann, im Alltag ruhiger und entspannter zu sein

Achtsamkeit ist immer mehr in aller Munde, da es die Stressempfindlichkeit senken, die Gelassenheit steigern und eine bessere Beziehung zu sich und anderen stärken soll. Doch was ist Achtsamkeit? Die meiste Zeit am Tag sind wir beherrscht von unserem Verstand und dessen Denkprozesse. Diese interpretieren rund um die Uhr unsere Erfahrungen mit der inneren und äußeren Welt, welche dann blitzschnell analysiert (in bedrohlich, harmlos, angenehm, unangenehm, etc.), verglichen (mit Erlebnissen aus der Vergangenheit und Erwartungen an die Zukunft), dann eingeordnet, kategorisiert und abgelegt werden. Wir befinden uns ständig in einer unbewussten Getriebenheit von Moment zu Moment, ohne dabei den jetzigen Moment wirklich bewusst zu erfahren. Wir sehen ihn überwiegend nur durch unsere Brille der Bewertungen und Vorstellungen und stehen meist mit einem Bein schon im nächsten Moment. Hektik, Stress, Unruhe und Nervosität sind nur einige Folgen.

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Brief an eine Freundin – über die Angst, nicht das in seinem Leben zu bekommen, was man will.

Nun sitz ich im Café allein – draußen, im Halbwarmen und fang einfach an dir zu schreiben. Gedanken und Ideen vorher zu ordnen, das wird doch eh nix. Einfach drauf los und im Nachhinein entwirren, so wird‘s jetzt gemacht!

Ich hab mich lang nicht getraut, dir zu schreiben, aus Furcht vor mir selbst. Nicht zu wissen, was ich schreiben soll im Hinblick auf schlaue Worte, gute Ratschläge, Weisheiten und Lebensfragen. Über meine Einstellung, die Sicht der Dinge, mein Befinden und die Beschaffenheit meiner Seele. Furcht deshalb, weil ich lange Zeit wieder gefangen war im Sog der Möglichkeiten, der Entscheidungsfragen, des Bewertens meiner jetzigen Situation in Gut und Böse, in Gefallen oder nicht Gefallen. Ich habe in letzter Zeit geistigen Widerstand geleistet gegen alles, was sich mir darbot und was sich nicht von jetzt auf gleich ändern lassen ließ.

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Im Auge des Tornados ruhen (Impuls)

Um die Dinge, die uns stören, stressen oder nicht gut tun, zu ändern, müssen wir zuerst die Sicht auf diese Dinge ändern. Doch dafür benötigen wir zunächst einmal Abstand, um die Dinge so zu sehen, wie sie sind und ohne von diesen emotional und gedanklich aufgeladen zu werden. Wir müssen uns mit voller Aufmerksamkeit in den jetzigen Moment bringen, ohne diesen ändern, anpassen oder bewerten zu wollen.

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