No Dimensions Meditation für Zentrierung

Diese Meditation hat ihren Ursprung in den „Gurdjieff Movements“ und in der Sufi-Tradition, welche Techniken zur Zentrierung nutzen, die von Osho weiterentwickelt und erweitert wurden. Da es eine Sufi-Meditation ist, ist diese Technik locker und nicht ernst. Sie ist in der Tat so wenig ernst, dass man dabei sogar lächeln kann.

Wir benutzen den Atem und eine spezielle Abfolge von koordinierten Körperbewegungen, gefolgt vom Derwisch-Wirbeln. Dadurch zentriert sich unsere Energie in unserem Hara, dem Zentrum der Lebensenergie unterhalb des Nabels.

Video

Passend zu diesem Artikel gibt es auch ein Video, in dem ich dir die einzelnen Phasen genau erkläre. Das Video kannst du dir hier ansehen!

Musik

Hierfür gibt es wieder eine spezielle Musik, die dazu dient, den richtigen Rhythmus beizubehalten. Sie beginnt langsam und wird zur Unterstützung der Bewegungsrhythmen nach und nach schneller. Du kannst sie u.a. hier kaufen:

hier bei Amazon (Affiliate Link)

Und kostenlos habe ich sie hier gefunden: https://www.dropbox.com/s/hob0yr0eo667ymo/No-dimension%20Meditation.mp3?dl=0

Dauer

Sie dauert eine Stunde und hat 3 Phasen. Die erste Phase dauert 30min., die zweite und dritte Phase jeweils 15min. Die einzelnen Phasen werden dir durch die entsprechende Musik angezeigt (die Musik wechselt deutlich zwischen den jeweiligen Phasen), sodass du dich voll und ganz in die Meditation begeben kannst.

Blick

Während der ersten und zweiten Phase sind die Augen geöffnet, ohne sich auf etwas Bestimmtes zu konzentrieren. In der dritten Phase sind die Augen geschlossen.

1️⃣ Phase – Sufi-Bewegungen

Ein fließender Tanz bestehend aus einer sechsteiligen Bewegungsabfolge. Stelle dich zu Beginn mit geöffneten Augen hin, die Hände ruhen auf deinem Hara. Verharre einige Momente still in dieser Stellung, während du der Musik lauschst und in deine Mitte kommst. Diese Phase der Meditation beginnt langsam und nimmt allmählich an Intensität zu.

Wenn du die Meditation gemeinsam mit anderen machst, kann es passieren, dass du ab und zu aus dem Takt kommst und denkst, du hättest eine falsche Bewegung gemacht. Dann halte einfach einen Moment inne, schau welche Bewegung die anderen gerade machen, und passe dich ihrem Rhythmus und Timing an.

Mit dem Ertönen der Glocke beginne den folgenden Bewegungsablauf. Die Bewegungen kommen dabei stets aus dem Zentrum – dem Hara. Die Musik dient dazu, den richtigen Rhythmus beizubehalten. Die Hüften und Augen folgen stets der Richtung der Handbewegungen. Lasse deine Bewegungen anmutig und fließend sein.

Wiederhole die nachfolgende, aus sechs Schritten bestehende Bewegungsabfolge durchgehend 30 Minuten lang.

Die Bewegungsabfolge

1) Lege beide Hände in Höhe des Haras aneinander, so dass die Handrücken sich berühren. Während du durch die Nase einatmest, bringe deine Hände nach oben zum Herzen. Beim nächsten Ausatmen lasse den Ton „Schu“ vom Nabel her durch die Kehle aufsteigen und bringe gleichzeitig den rechten Arm (Handfläche zeigt nach unten und die Finger sind ausgestreckt) und das rechte Bein nach vorne. Die linke Hand kehrt wieder zum Hara zurück.  Dann ziehe das rechte Bein wieder zurück und komme in die Ausgangsstellung. Der rechte Arm geht wieder zurück zum Herzen, der linke Arm wandert ebenfalls wieder vom Hara hoch zum Herzen.

2) Wiederhole die Bewegung nun mit dem linken Arm und dem linken Bein. Lasse das linke Bein und den linken Arm zusammen mit dem Ton „Schu“ nach vorn gehen (Handfläche zeigt nach unten), während nun der rechte Arm hinunter zum Hara wandert. Komme danach wieder in die Ausgangsstellung zurück, in der du Arme und Beine zurückziehst und sich linke und rechte Hand vor dem Herzen treffen.

3) Wiederhole die Bewegung mit dem rechten Arm und dem rechten Bein, indem du dich nach rechts zur Seite drehst und Arm und Bein zusammen mit dem Ton „Schuh“ nun zu deiner rechten Seite hin ausführst. Die linke Hand wandert vm Herzen her wieder hinab zum Hara. Komme danach wieder in die Ausgangsstellung zurück, ziehe Arme und Beine zurück in deine Mitte, beide Hände gehen zum Herzen zusammen.

4) Wiederhole die Bewegung mit dem linken Arm und dem linken Bein, indem du dich nun nach links zur Seite drehst. Komme danach wieder in die Ausgangsstellung zurück.

5) Wiederhole die Bewegung mit dem rechten Arm und dem rechten Bein, indem du dich über die rechte Seite aus nach hinten umdrehst und hinter dich schaust. Drehe dich dann wieder nach vorn und komme in die Ausgangsstellung zurück.

6) Wiederhole die Bewegung mit dem linken Arm und dem linken Bein und drehe dich über links nach hinten um und schaue hinter dich. Komme danach wieder in die Ausgangsstellung zurück.

Diese Phase endet, wenn die Musik verstummt. Die zweite Phase beginnt mit einer neuen Musik.

2️⃣ Phase – Sufi-Whirling

Überkreuze als erstes deine Arme vor deiner Brust und umarme dich selbst. Wenn die Musik beginnt, beuge dich zuerst nach vorn.

Wenn die Musik dann anfängt, fange auch du an, dich gegen den Uhrzeigersinn zu drehen und zwar so:

Stell dir vor, dein linker Fuß ist am Fußboden fest verankert, als hättest du einen Pfahl zwischen dem großen und dem zweiten Zeh. Du kannst den Fuß nicht heben, aber dich um den Pfahl herum drehen. Drehe dich mit Hilfe deines rechten Beines also um deine linke Körperachse.

Lasse deine Arme weit werden, sodass Platz zwischen den Achseln ist. Hebe deine linke Hand auf Augenhöhe, die Handfläche zeigt zu dir. Die rechte Hand liegt ist auf Höhe deiner rechten Hüfte, die Handfläche zeigt nach unten.

Du kannst dich auch in die andere Richtung drehen, wenn sich das für dich besser anfühlt. Dann drehe dich um deinen rechten Fuß und hebe die rechte Hand auf Augenhöhe. Also einfach umgekehrt.

Fange an dich langsam zu drehen und werde dann immer schneller. Sollte dir schwindelig werden, dann stoppe und lass das Kreisen wieder langsam von vorn beginnen. Schau während des Kreisens auf deine Handfläche vor deinen Augen und fokussiere sie mit einem weichen, entspannten Blick. Dann wirst du keine Probleme mit dem Drehen haben.

3️⃣ Phase – Stille

Lege dich mit geschlossenen Augen auf den Bauch. Lasse die Beine leicht geöffnet, damit die ganze Energie, die sich in dir gesammelt hat, durch dich hindurch fließen kann. Du musst überhaupt nichts tun – sei einfach nur mit dir selbst. Sollte das Liegen auf dem Bauch für dich unbequem sein, so lege dich auf den Rücken. Ein Gong signalisiert das Ende der Meditation.

 

Dann wünsch ich dir ganz viel Freude mit dieser Meditation.

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